als Grundkursfach
Aufgabe IV
| 1 | Benzol ist der Prototyp aromatischer Verbindungen. | ||
| 1.1 | Für die Molekülstruktur des Benzols
wurde unter anderem folgende Formel vorgeschlagen:
Zeigen Sie anhand dreier Befunde auf, daß das Benzol-Molekül diese Struktur nicht besitzen kann! |
8 BE | |
| 1.2 | Beschreiben Sie unter Mitverwendung einer beschrifteten Skizze die Bindungsverhältnisse im Benzol-Molekül auf der Grundlage des Orbitalmodells! | 6 BE | |
| 1.3 | Aus Benzol soll Nitrobenzol hergestellt werden. Nennen Sie die dafür nötigen anorganischen Stoffe, und erläutern Sie unter Mitverwendung von Strukturformeln den Verlauf der Nitrierung! | 8 BE | |
| 2 | Die Herstellung von Kunststoffen aus niedermolekularen Monomeren kann durch unterschiedliche Polyreaktionen erfolgen. | ||
| 2.1 | Als Monomere stehen a) Styrol (H2C = CH - C6H5) bzw. b) 6-Aminohexansäure zur Verfügung. Benennen Sie die Polyreaktionen A und B, die von den genannten Monomeren ausgehen können, und zeichnen Sie kennzeichnende Strukturformelausschnitte (Repetiereinheiten) der beiden durch diese Reaktionen gebildeten Kunststoff-Moleküle! Erläutern Sie den Ablauf der zum Polystyrol führenden Reaktion! |
12 BE | |
| 2.2 | Geben Sie an, ob die unter Nr.2.1 synthetisierten Kunststoffe thermo- oder duroplastisches Verhalten zeigen, und begründen Sie Ihre Aussage! | 3 BE | |
| 2.3 | Der Kristallisationsgrad bei der
Kunststoffe läßt sich auf unterschiedliche Weise
erhöhen. Erläutern Sie diese beiden Möglichkeiten! |
4 BE | |
| 3 | Methansäure ist die einfachste Monocarbonsäure. | ||
| 3.1 | Erklären Sie unter Mitverwendung von Grenzstrukturformeln die Säureeigenschaft dieser Verbindung! | 6 BE | |
| 3.2 | Nennen und erklären Sie das von allen anderen Alkanmonocarbonsäuren abweichende chemische Verhalten der Methansäure! | 3 BE | |
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