als Grundkursfach
Aufgabe III
| 1 | Der französische Chemiker Louis Pasteur beschäftigte sich in grundlegenden Arbeiten mit Gärungsvorgängen. | ||
| 1.1 | Die Milchsäuregärung ist ein wichtiger
biotechnischer Prozeß. Geben Sie die Bruttogleichung der Milchsäuregärung an! |
2 BE | |
| 1.2 | Formulieren Sie, ausgebend von der Brenztraubensäure, die Strukturformelgleichung für die Bildung der Milchsäure! Für beteiligte Coenzyme ist die übliche Kurzschreibweise zu verwenden. | 3 BE | |
| 1.3 | Die alkoholische Gärung der Hefepilze
kommt bei Sauerstoffzufuhr zum Erliegen, obwohl die
Hefepilze sich weiter vermehren. Erklären Sie diesen nach Pasteur benannten Effekt! |
5 BE | |
| 2 | Glykogen und Cellulose sind unterschiedliche Polysaccharide, die aus Glucose aufgebaut werden können. | ||
| 2.1 | Zeichnen Sie kennzeichnende Strukturformelausschnitte der beiden Makromoleküle, und charakterisieren Sie die jeweils vorliegenden Verknüpfungsarten der Monomeren! | 6 BE | |
| 2.2 | Leiten Sie den räumlichen Bau des Glykogen- und des Cellulose-Moleküls aus den unter Nr. 2.1 dargestellten Bindungsverhältnissen ab! | 4 BE | |
| 3 | Alkohole und Ester haben u. a. als Lösemittel große Bedeutung. | ||
| 3.1 | Zeichnen Sie die Strukturformeln der fünf isomeren Butanole, und erläutern Sie die bei diesen Molekülen auftretenden Isomerieformen! | 6 BE | |
| 3.2 | Zwei der isomeren Butanole weisen eine
identische Siedetemperatur auf. Beschreiben Sie ein optisches Verfahren, das es gestattet, diese beiden Isomeren zu unterscheiden! |
6 BE | |
| 3.3 | Die Verbindungen Ethanol und Propan
besitzen Siedetemperaturen von -42 0C bzw. +
78 0C. Ordnen Sie diese Werte den Verbindungen zu, und begründen Sie Ihre Entscheidung! |
4 BE | |
| 3.4 | Ethanol reagiert mit Ethansäure
(Essigsäure). Formulieren Sie die Reaktionsgleichung, und erläutern Sie eine Möglichkeit, die Produktbildung zu beschleunigen. |
4 BE | |
| 4 | Aminosäuren sind nicht nur Bausteine und Peptiden, sondern übernehmen auch vielfältige biologische Funktionen. | ||
| 4.1 | Erklären Sie unter Mitverwendung von
Strukturformelgleichungen die Vorgänge, die sich a) bei Säurezugabe bzw. b) bei Laugenzugabe zu einer wäßrigen Aminosäure-Lösung abspielen, deren pH-Wert dem isoelektrischen Punkt entspricht! |
5 BE | |
| 4.2 | Formulieren Sie die Synthese eines Dipeptids aus Glycin (Aminoethansäure) und Alanin (2-Aminopropansäure), und beschreiben Sie die Geometrie der Peptidgruppe! | 5 BE | |
| www.abitur-bayern.de | 50 BE | ||